Samstag, 5. Mai 2007

Verantstaltung "E-Collaboration, virtuelle Teamarbeit und Live-Konferenzen"

Scheisswetter, die Woche durch noch einigermassen trocken und jetzt lässt es runter was das Zeug hält, das sorgt für Stimmung, wieder mal nix mit Klettern... Ich hoffe die Forecasts von Meteo Schweiz stimmen, so dass ich zumindest morgen die Gelegenheit habe, mir die Finger an feinstem Jurakalk lang zu ziehen.
Anyway, so bleibt immerhin Zeit für meinen Blog-Eintrag zur zweiten Veranstaltung.

Zu Beginn gab es ein kurzes Feedback zu unseren Lernblogs. Ein Kritikpunkt war, dass einige von uns - jawohl, ich fühle mich ertappt - keine sprechenden Links verwenden. Werde von nun an darauf achten, denn wenn ich meinen letzten Eintrag betrachte muss ich zugeben, dass er durch gewisse Links recht mühsam ist zum Lesen, vor allem weiss der Leser ja nicht, wo die Links denn auch hinführen... Auch der Punkt mit der Vernetzung hat noch enormes Ausbaupotential, werde hierfür aber auch mal die Posts der anderen Gruppenmitglieder abwarten, um mich mit ihnen zu vernetzen und Ideen abzugucken *sorry*..
Was ich dagegen nicht zu tun beabsichtige ist, ältere Einträge zu editieren bzw. dem Kommentar von Frau Back entsprechend anzupassen. Die Kommentare werden in den nachfolgenden Posts beachtet, so ist mein Lernblog auch gleichzeitig eine Dokumentation meines (hoffentlich vorhandenen) Lernfortschritts.
Danach ging es im Eilzugstempo durch die restlichen Slides. Das hohe Tempo, bzw. für mich persönlich zu hohe Tempo ist darauf zurückzuführen dass a) zu viele Slides bzw. zu viel Inhalt vermittelt wurde und/oder b) die Zeit schlicht zu knapp war. Ein Overview bzw. tour d'horizon ist durchaus interessant, dennoch würde ich mir bei gewissen Punkten eine kleine Vertiefung wünschen, gerade weil mir die ganze Thematik noch recht fremd ist.
Nach der kurzen Einführung zu Live-Konferenzen bin ich mal auch auf den Workshop von nächster Woche und das entsprechende Tool, Centra von Saba, gespannt, nicht zuletzt da wir ja unsere Präsentation zu mindestens 50% mit Hilfe dieses Tools halten müssen.
Hilfreich waren die Tipps zur Hausarbeit. Die Struktur haben Mirjam und ich ähnlich vorgesehen wie vorgeschlagen, aber für den Toolvergleich hätte ich persönlich mehr Instrumente herangezogen. Vor allem aber der Hinweis, wir sollten die in einem ersten Teil beschriebenen Funktionen als Kriterien für den Vergleich verwenden, ist für mich wichtig.

Die letzten 2 Stunden der Veranstaltung waren für ein Gastrefereat von Konrad Fassnacht (vgl. hierzu auch seine Homepage fassnachtcc.com) zur Thematik "Führen aus der Ferne" reserviert. Im Folgenden eine Zusammenstellung von Facts aus dem Referrat, welche ich persönlich am interessantesten fand:
- Ein Hauptproblem bei virtuellen Teams ist es, dass man Vertrauen zu seinem Gegenüber aufbauen kann. Durch die Preisgabe von persönlichen Facts (Hobbys, Familie) kann diesem Problem zumindest teilweise Abhilfe geschaffen werden.
- Bei der nichtpersönlichen Kommunikation ist ein weiteres Problem, dass man nicht weiss, wie der Empfänger das Gesagte aufnimmt bzw. ob er es im Sinne des Senders versteht. Lösung: Feedback an den Sender.
- Bei einer Kommunikation bestehen die Kommunikationsteile zu 10% aus dem geschriebenen/gesprochenen Wort, zu 20% aus der Tonalität und zu 70% aus der Körpersprache. Demnach gehen bei bspw. E-Mail-Verkehr grosse Anteile verloren bzw. nur 10% kommen beim Empfänger an. Allenfalls etwas mehr, wenn der Kontext bekannt ist und die Parteien sich gut kennen. Es wäre aber auch falsch, zu denken, dass Video-Konferenzen die Patentlösung darstellen. Denn auch hier gehen Feinheiten verloren (bspw. nur schon durch den Verlust einer Dimension 3D => 2D).
Grundsätzlich hat mir der Vortrag von Konrad Fassnacht gefallen. Schade fand ich hingegen, dass der Vortrag von 16 bis 18 Uhr an einem Freitagnachmittag stattfand, denn mein Energiespeicher war zu diesem Zeitpunkt bereits leer und im Kopf geisterete bereits das Klettern vom Wknd herum, aus welchem jetzt ja doch nichts geworden ist.


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