Dienstag, 24. April 2007

Veranstaltung "Social Software und Web 2.0: Wikis und Weblogs"

Zu Beginn wurde die Unterscheidung Wissens-vs. Informationsarbeiter vorgenommen. Demnach bin als Student den Wissensarbeitern zuzuordnen, nice to know, aber was heisst das?Das heisst, dass ich die Tools bereits zur Verfügung habe, sie nicht noch optimieren muss. Diese E-Tools ermöglichen es mir als Wissensarbeiter, effizienter zu arbeiten, indem sie helfen Informationen zu sammeln, zu verknüpfen und zu teilen. Diese E-Tools unterstützen mich demnach, was aber leider heisst, dass ich immer noch arbeiten muss, wäre ja zu schön.Darauf folgend wurde uns der Begriff Web 2.0 vorgestellt, was mit Hilfe eines kleinen Filmchens sehr eindrücklich geschah. Die Umstellung von Web 1.0 zu Web 2.0 habe ich nicht bewusst wahrgenommen. Sicherlich habe ich bemerkt, dass das Internet je länger je mehr Möglichkeiten zur Interaktion bzw. aktiven Teilnahme bietet. So verfasse ich Beiträge in Foren, oder benutze auch gewisse Networking-Tools wie bspw. StudiVZ, aber diese im Filmchen dargestellte Revolution habe ich eher als Evolution aufgefasst.Wie bereits in meinem Post zur ersten Veranstaltung erwähnt, kann ich mich nicht gerade als PC-Freak bezeichnen, daher auch nicht verwunderlich, dass mir die vorgestellten Tools grossteils unbekannt waren. So auch das Social Bookmarking. Im Folgenden die exemplarische Beschreibung anhand von Del.ico , was unter Social Bookmarking zu verstehen ist, bzw. wofür dieses Tool verwendet werden kann:

"del.icio.us is a collection of favorites - yours and everyone else's. You can use del.icio.us to: Keep links to your favorite articles, blogs, music, reviews, recipes, and more, and access them from any computer on the web.Share favorites with friends, family, coworkers, and the del.icio.us community.Discover new things. Everything on del.icio.us is someone's favorite -- they've already done the work of finding it. So del.icio.us is full of bookmarks about technology, entertainment, useful information, and more. Explore and enjoy. "
(gefunden unter http://del.icio.us/about/, besucht am 24.04.2007)

Meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit genoss der Dozierende, als er zum Thema Wikis kam, da dies das Thema unserer Gruppenarbeit sein wird. Der Begriff Wiki kommt von Hawai und heisst soviel wie "schnell schnell". Für Mirjam und mich besonders interessant sind die kostenlosen, auf fremden Hosting basierenden Wiki-Anwendungen wikidot.com sowie wikispaces.com.
Die zweite Hälfte der Veranstaltung wurde einem Blog-Workshop gewidmet. Resultat dieses Workshops sind die Blogs der Kursteilnehmer. Bereits zuvor habe ich von Blogs gehört, so bspw. in der Trash-Gratis-Zeitung heute, aber es ist das erste Mal, dass ich mich damit befasse. Ob dies ein Befassen müssen oder dürfen ist, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Auf jeden Fall habe ich etwas Neues dazugelernt. Was mich erstaunte war die Bedienfreunlichkeit, einen Blog zu erstellen habe ich mir mühsamer vorgestellt. Weitere Reflexionen zum Thema Weblogs werden sich wohl ergeben, wenn ich dieses Tool im Verlauf der Veranstaltung weiterverwende.

1 Kommentar:

Prof. Dr. Andrea Back hat gesagt…

Wie beim Klettern: Sie nehmen den Einstieg ins Bloggen gleich mit steiler Steigung! Schön. Ich sehe vieles von dem, was mir als Qualitätskriterien von Blogbeiträgen in Lernjournalen (und auch ganz allgemein) wichtig ist, von Ihnen schon umgesetzt. Als Kletterer sind Sie wohl ehrgeizig und wollen bis zum Gipfel, mindestens hoch hinaus. Also, lernen Sie noch mehr dazu, auch die advanced practice. Lesen Sie doch bitte meine "Anleitung für Weblogbeiträge" und schauen Sie die Kurzinterviews von mir mit Prof. Dr. Chris Wagner an, wo wir uns unterhalten, wie man studentische Weblogbeiträge (in Lernjournalen) benotet. Bevor Sie es selbst entdecken: Z.B. empfiehlt es sich, die Namen für Links möglichst sprechend zu machen (also explizit google oder gmx, damit man als Leser gleich weiss, wo man landet, und sich das Klicken vielleicht sparen kann). Auch ist es beim Bloggen "Etikette" nur im Ausnahmefall Webinhalte mit cut&paste zu übernehmen. Man beschränkt sich in aller Regel auf Links. Sie haben delicious Erklärung kopiert; immerhin haben Sie die Quelle angegeben. Sie sehen bestimmt, ein Blog hat eine andere Kultur, andere Regeln als Text, den man in Word schreibt. Weiter viel Spass beim Lernen und Bloggen.